Licht aus Schmerzen

Teil 1: Flammen der Ekstase

von © Zodiak Overun

Sir Pardot Montmatre blickte erwartungsvoll auf die Skyline von New York hinab, deren nächtliches Lichtermeer auch weniger romantisch veranlagte Menschen beeindruckt hätte. Der Einzug der Götter in Walhall spielte in angemessener Lautstärke über das hervorragende Grammophon. Für einen Augenblick sah er die riesigen Wolkenkratzer als rauchgeschwärzte Ruinen, während ein gewaltiger Prunkwagen durch die schuttübersähten Straßen rollte. Er selbst stand in herrschaftlicher Pose auf der Spitze des Wagens, während Ariane neben ihm kniete und zu ihm aufblickte, ihr langes pechschwarzes Haar im Wind flatternd.
Ariane Montmatre seufzte, und ließ seinen Blick durch das verschwenderisch ausgestattete Penthouse schweifen. Ariane wartete geduldig auf der Ottomane ausgestreckt, gleichermaßen fremdartig wie übernatürlich schön aussehend. Ihre knielangen, tiefschwarzen Haare berührten den Boden und bildeten einen herrlichen Kontrast zu ihrer schneeweißen Haut. Sie trug ein langes schwarzes Samtkleid, daß ihre unglaublich dünne Taille betonte - nie würde sie solche albernen Geschmacklosigkeiten wie einen Bubikopf oder die sackartigen Minikleider tragen, die jetzt in Mode waren. Als er das kleine Päckchen auf den Tisch legte, daß er ihr mitgebracht hatte, blickte sie auf, und wieder war er fasziniert von ihrem außergewöhnlichen Gesicht, dessen schöner, hexenartiger Ausdruck durch das exzentrische Make-up noch verstärkt wurde. Die schwarz umrandeten Augen waren am auffälligsten - die Iris war klein und so dunkel, daß sie sich kaum von den Pupillen abhob. Ihre schlanken Hände mit den überlangen, schwarz lackierten Fingernägeln griffen nach dem Päckchen und rissen es auf. Geübt schüttete sie das enthaltene weiße Pulver in einen Silberlöffel, den sie über einer schwarzen Kerze erhitzte.

Philip Dockenbell gähnte ausgiebig und kratzte seinen struppigen Kopf. Die Tätigkeit als Nachtportier im Hotel Fornell Tower war ein Job nach seinen Geschmack. Der Verdienst war gering, aber für seine Verhältnisse mehr als ausreichend, und die Arbeit war weniger anstrengend als der alltägliche Überlebenskampf auf der Straße. Als er sich träge in der Lobby umsah, fiel sein Blick auf das Paket, das vor einer Stunde abgegeben worden war. Der Bote hatte gesagt, daß es in den Tresor gestellt werden sollte. Um das ordentlichen Trinkgeld nicht in Gefahr zu bringen, hatte er es in Empfang genommen und versprochen, sich sofort darum zu kümmern. Allerdings besaß er keinen Schlüssel zu dem Tresor, und es war auch um diese Zeit niemand mehr zu erreichen, der den Tresor öffnen könnte. Das Paket konnte sicher noch bis zum Morgen unter dem Tresen warten. Gerade als er sich zurückgelehnt hatte, um etwas zu dösen, schrillte die Sirene... Feueralarm!

Ariane spürte, wie Montmatres Geist in ihr Bewußtsein eindrang. Die ersten Male hatte sie bei diesem Vorgang Angst gehabt, aber erregend hatte sie es immer gefunden. Inzwischen genoß sie es völlig und leistete keinen Widerstand. In ihrem Kopf fand gleichzeitig eine innere Implosion und Explosion statt; ihre Willenskraft, ihre Persönlichkeit und ihr Verstand schrumpfte zu einem Nichts zusammen, aber ihre Wahrnehmung und Empfindungsstärke dehnte sich grenzenlos aus. Mindestens drei Köpfe kleiner als Montmatre, sackte sie in sich zusammen und wurde von ihm aufgefangen. Sie spürte nicht nur seine Arme, sondern auch seinen Herzschlag, die Frequenz seines Atems, daß Fließen des Blutes in seinem Körper und seine fast physische Willensstärke. Die wundervolle Musik hörte sie nicht nur, sondern sie spürte sie als pulsierende Wellen, die den gesamten Raum wie eine materielle Substanz füllten. Sie nahm die glühenden Lichter der Stadt wahr, die unregelmäßig flatternden Rechtecke der Fenster, die Ketten der hellen Punkte der Scheinwerfer, und den roten Widerschein, dem die schwarzen Silhouetten zahlreicher Menschen einen romantischen Anblick verliehen, ähnlich dem Tanz bei einem Hexensabbath. Sie fühlte, wie sich ihre Empfindungen in die Flammen ausdehnten. Sie war nicht nur inmitten des Feuers, sie brannte auch mit ihm. Die Schmerzen waren keine Qual für sie, alle Empfindungen waren so extrem, das sie jenseits einer menschlichen Beurteilung standen. Inmitten der Flammen war ein weißer Lichtpunkt, der sich rasch ausdehnte. Dieses blendende Licht zog sie an und verdrängte alles andere. Als es ihren ganzen Geist erfüllte, erlosch es plötzlich und ließ sie in völliger Schwärze zurück.

Philipp rannte immer noch, obwohl das lichterloh brennende Hotel weit hinter ihm war. Japsend mußte er schließlich stehenbleiben, die Lungen von der Anstrengung und dem Rauch aufs äußerste strapaziert. Die Flammen waren an mehreren Stellen ausgebrochen und hatten sich in Windeseile im Gebäude ausgebreitet. Er war knapp entkommen, aber mit Entsetzen dachte er daran, wieviele Menschen wohl ums Leben gekommen sein mußten. Es war offensichtlich Brandstiftung gewesen, aber er war unschuldig. Doch wer sollte ihm glauben? Als Junge hatte er einmal einen Schuppen in Brand gesetzt, und die Polizei würde ihn als erstes in Verdacht haben. Man würde ihn suchen, sicherlich war die Polizei schon in seiner ärmlichen Wohnung. Er mußte sich verstecken. Es würde ihm nichts anderes übrig bleiben, als eine Zeitlang bei Emil Kupfer unterzutauchen, eigentlich kein echter Freund, sondern ein Taugenichts, mit dem er damals einige unbedeutende Gaunereien begangen hatte. Er würde eine Gegenleistung verlangen... das einzige was er noch besaß war jenes Paket, das er vor der Flucht ohne lange zu überlegen eingesteckt hatte.

Ariane erwachte langsam. Sie fühlte sich, wie immer nach diesen Geschehnissen, recht benommen, aber zufrieden. Montmatre war nirgendwo in der Wohnung zu sehen. Sie lag ausgestreckt auf dem Teppich, ihr zierlicher nackter Körper sorgfältig zugedeckt. Sie stand auf und wickelte die Decke um sich, und ging zu dem großen Fenster, daß den beeindruckenden Ausblick über New York ermöglichte. Die Sonne war gerade aufgegangen und tauchte alles in ein mildes, goldenes Licht. Das Fornell Hotel gegenüber war eine rauchende Ruine. Aber hier oben würde sie nicht der beißende Gestank erreichen.

Wie erwartet, hatte Emil sofort verlangt, daß Paket zu öffnen. Der verarmte deutsche Einwanderer war nie ein großartiger Hehler gewesen, aber er konnte sich über Wasser halten. Philipp ahnte, daß er auch diesmal wieder von ihm übervorteilt werden würde, aber er hatte keine Wahl. Das Paket enthielt eine kleine messingfarbene Truhe, die fest verschlossen war. Dem Gewicht nach enthielt sie einen schweren Gegenstand. Eine Inschrift am Boden der Truhe gab eine New Yorker Adresse an. Möglicherweise ließ sich ein hoher Finderlohn herausholen, aber Emil war dafür, sie sofort aufzubrechen.

Ariane war unglücklich. Ihre Laune hatte sich abrupt geändert, als Montmatre zurückkam und, anstelle seiner sonstigen Zufriedenheit nach diesen Ereignissen, wütend war. Sie hatte Angst, wenn er sich in seiner wilden Wut hineinsteigerte, seine sonstige Erscheinung eines wohlsituierten Gentlemans verwandelte sich dann in die eines erschreckenden Teufels. Er hatte ihr nur eine kräftige Ohrfeige verpaßt, als sie fragte, was geschehen war. Danach war er wütend in sein Arbeitszimmer gegangen, wo er sich noch aufhielt und telephonierte. Sie selbst wagte keinen Mucks zu machen und schluckte eine Beruhigungspille nach der anderen. In diesen Momenten überlegte sie, ob sie nicht fortlaufen sollte. Aber wohin sollte sie gehen? Und selbst wenn es einen Ort gäbe, würde er sie nie fortlassen.

"Verflucht, Crankshaik, was heißt die Schatulle ist nicht da? Ich habe sie angewiesen, sie in den Safe legen zu lassen.
Es ist mir egal, wer schuld hat. Sie behaupten doch selbst, sie haben sie dort abgegeben, also werden sie sie auch wieder herbeischaffen. Wie ist mir egal.
Hören sie! Die Schatulle hat drei katastrophale Zugunglücke und fünf Großbrände überstanden. Selbst nach dem Untergang der Fähre konnte sie der Taucher heraufbringen. Und jetzt, sie erbärmlicher Saboteur, ist sie bei so einer einfachen Sache verschwunden!
Wenn ihnen ihr Leben lieb ist, schaffen sie sie wieder herbei! Setzen sie Kleinanzeigen in die Zeitung. Schicken sie Häscher aus, engagieren sie einen Privatdetektiv, was auch immer. Aber tun sie was! Sie hören noch von mir!!!"
Sir Pardot Montmatre knallte den Hörer auf. Bisher hatte sich Louis Crankshaik als zuverlässig erwiesen. Aber diesmal hatte er versagt... Wenn er die Schatulle nicht zurückbekam, waren alle Bemühungen umsonst gewesen.

"Paß auf Emil, ruiniere nicht das ganze Kästchen!"
"Vergiß die Truhe..ich will den Inhalt". Unbeachtet von Philipps verzweifelten Blick hebelte Emil schließlich das Schloß mit einem dicken Schraubendreher auf.
"Pfui Teufel, was ist das für eine Scheußlichkeit?"
"Mensch, zeig her, das Ding ist bestimmt ein Vermögen wert!"
Ratlos drehten sie die schwere kleine Figur hin und her. Trotz aller Überlegungen konnten sie nicht erraten, aus welchem Metall die kleine Figur bestand. Die Krallen dieser überaus häßlichen Bestie hielten umfaßten eine klare, kristalline Kugel. Das Ding hatte keine Ähnlichkeit mit irgendeiner Antiquität, die sie bisher gesehen hatten.

Montmatre war in den letzten Tagen ruhiger geworden, aber immer noch schlecht gelaunt. Ariane ging auf Zehenspitzen, um ihn auf keinen Fall zu reizen. Sie wußte, daß die äußere Ruhe Fassade war, die jeden Moment einstürzen könnte. Glücklicherweise galt seine Wut Crankshaik und nicht ihr. Sie konnte diesen Crankshaik noch nie ausstehen, ein ungehobelter Widerling, der seine Rolle als angesehener Geschäftsmann und Makler nur schlecht spielte. Montmatre benutzte ihn genauso wie sie. Nein, natürlich nicht im diesen Sinne. Crankshaik besorgte die Leute, die Montmatres geheimnisvollen Geschäfte abwickelten, Genaueres wurde ihr nie mitgeteilt. Sie war etwas gekränkt, daß er ihr nicht voll vertraute, aber diesem Proleten derart wichtige Angelegenheiten übertrug. Und jetzt hatte Crankshaig das Auge des Schläfers verloren... Obwohl sie wußte, wie wichtig es für die Unternehmungen Montmatres war, die sie nur ungenau kannte, fühlte sie eine gewisse Genugtuung.

"Hör mal Emil: Der ehrliche Finder einer Messingschatulle, die bei dem Brand des Hotel Fornell Tower verlorenging, wird gebeten, sich im Büro L. Crankshaig zu melden. Die Schatulle enthält ein Erinnerungsstück, für das der Besitzer ein hohes Lösegeld versprochen hat."
Erwartungsvoll sah Philipp sein Gegenüber über den Zeitungsrand an.
"Dann ließ mal die Titelseite: Heute wurde bei den Aufräumarbeiten der vorletzte Vermißte tot geborgen. Die Zahl der Toten dieser schrecklichen Katastrophe ist nun auf 72 gestiegen. Die Ursache des Feuers ist inzwischen eindeutig auf Brandstiftung zurückgeführt. Der Nachtportier Philipp Dockenbell bleibt weiterhin verschwunden. Die Polizei geht davon aus, daß er das Unglück überlebte, da trotz umfangreiche Suche keine weiteren Leichen mehr entdeckt wurden.
Rate mal, was passiert, wenn sich einer von uns beiden irgendwo mit diesem Ding blicken läßt."
"Und was schlägst du vor, wie wir Geld daraus machen?"
"Das ist ab jetzt deine Sache. Mir wird das zu heiß. Nimm das ganze Ding und verschwinde. Ich gebe dir ein paar Dollar und was anderes zum Anziehen mit. Wenn du dich nach Springfield durchschlägst, kenn ich da jemand. Der verkauft so Zeug an reiche Sammler und kann dir auch ne Unterkunft und vielleicht einen Job besorgen..."

Louis Crankshaig wischte sich den Schweiß von der Stirn. Hätte er diesen verfluchten Montmatre nie getroffen. Er war kein furchtsamer Mann, und Skrupel kannte er auch nicht. Er hatte schon wirklich große Dinge gedreht, und hatte auch den einen oder anderen Mann in seiner Karriere beseitigt. Aber nie zuvor hatte er für irgend jemand einen Massenmord arrangiert. Dann geriet er an Montmatre und an seinem verfluchten Kult... Jetzt gab es kein Zurück mehr. Der Oberpriester versprach schreckliche Dinge, aber er, Crankshaig, und die anderen würden übrigbleiben und als Herren über die Reste der Menschheit gebieten. Die bisherige Welt bot ihm dagegen statt einem Thron nur noch den elektrischen Stuhl. Aber sein Ende würde viel schneller und schrecklicher kommen, wenn er nicht das verdammte Auge des Schläfers wieder herbeischaffte. Durch Boten hatte er die feuerfeste Schatulle immer kurz vorher an die Orte geschafft, wo seine Handlanger das Übrige vorbereiteten. Mit Sicherheit stand ein Zweck hinter dieser Sache. Er argwöhnte, das die zahlreichen Todesfälle den Götzen auf eine unbekannte Weise ernährten, denn Montmatre hatte auch mehrere Menschen vor ihm geopfert. Das Schrillen des Telephons riß ihn aus den Gedanken.
"Hallo, Louis Crankshaig. Ja Jill, schicken sie ihn herein."
Ein ungepflegt wirkender, kleinwüchsiger Mann trat in sein Büro, eine abgeschabte Mütze in den Händen drehen.
"Nun, sie wollten mit mir über eine gewisse Schatulle sprechen. Haben sie sie gefunden?"
"Nein, Herr Crankshaig, ich habe sie nicht. Aber vielleicht kann ich ihnen einen Hinweis geben, wie sie den Mann finden, der sie bei dem Brand gestohlen hat."

Philipp Dockenbell fühlte sich nervös und auffällig. Sicherlich würde ihn kaum jemand erkennen, aber der geflickte karierte Mantel, dem ihn Emil großzügig mitgegeben hatte, ließen ihn aus jeder Menschenmenge herausstechen. Es waren noch 80 km nach Springfield, und er hatte den Anschlußzug verpaßt. Nun mußte er bis zum nächsten Morgen warten. Das Geld, das Emil ihn mitgegeben hatte, würde für eine günstige Unterkunft und etwas Verpflegung reichen. Das sah Emil gar nicht ähnlich, und daß er freiwillig auf ein Geschäft verzichtete, erst recht nicht. Er würde doch nicht einmal umsonst den Mund halten... erst jetzt kam ihn ein böser Verdacht.

120 Dollar! Soviel hatte er sich nicht erhofft. Ein großer Stolz befiel ihn, einem Geschäftsmann wie Crankshaig eine derartig hohe Summe abgehandelt zu haben. Er hatte sogar eine Barzahlung durchgesetzt. Heute Nacht würde er ausgiebig feiern...aber erst mußte er nach Hause um das Geld zu verstecken.
Als Emil das Streichholz anriß, um die alte Gaslampe zu entzünden, merkte er, daß etwas nicht stimmte.
Seine Wohnung war verwüstet, die wenigen Habseligkeiten verstreut, der alte Sessel und die Matratze aufgeschlitzt, selbst die Holzdielen an einigen Stellen herausgerissen. Ein heftiger Schlag auf dem Kopf streckte ihn zu Boden. Benommen spürte er, wie man ihm den Umschlag mit dem Geld aus der Tasche zog.
"Danke für die Aufbewahrung, Freundchen, Crankshaig dankt dir. Auch dafür, daß du niemals Plaudern wirst..."

Aufmerksam besah sich der Antiquitätenhändler die merkwürdige Figur, die er dem verzweifelt wirkenden jungen Mann für 30 Dollar und einen neuen Satz Kleidung abgekauft hatte. Die ärmlichen Fetzen, insbesonders den lächerlichen karierten Mantel, hatte er mehr aus Mitleid angenommen.
Die Figur wirkte sehr alt, obwohl er nicht wußte, wo er sie einordnen sollte. Das Material war ihm unbekannt, aber nach dem Gewicht und dem eingesetzten Kristall war es keine billige, auf alt getrimmte Modeware. Das Ungeheuer erschien ihm seltsam; es hatte keine Ähnlichkeiten mit den indischen oder chinesischen Dämonen, deren Figuren er gelegentlich erwarb. Für einen afrikanischen Fetisch war die Figur zu kunstvoll und detailliert, ebensowenig bestand irgendeine Ähnlichkeit mit einem antiken Fabelwesen oder der nordischen Sagenwelt. Er kannte einen Archäologieprofessor, der vielleicht etwas darüber sagen konnte; möglicherweise wußte auch der schrullige Parapsychologe, ob es sich um irgendeinen Kultgegenstand handelte.

Philipp war sicher, immer noch verfolgt zu werden. Er hatte die auffällige Kleidung abgelegt und das verdammte Ding verkauft, die hinderliche Schatulle hatte er schon bei seiner Zugfahrt hinausgeworfen. Es blieb ihm nichts übrig, als immer weiter zu fliehen, bis man seine Verfolgung aufgeben würde.

"Sie Versager, sie haben die Spur verloren?"
Ariane hörte ein Poltern, und die Tür des Arbeitszimmers sprang auf. Crankshaig lag auf dem Boden, Montmatre stand vor ihm, die Faust noch geballt. Es war ihr lieber, er schlug Crankshaig als sie. Jener rappelte sich mühsam wieder auf, seinen blutenden Mund abtupfend. Ohne ein weiteres Wort verließ er gedemütigt das Penthouse... jeder andere als Montmatre müßte jetzt um sein Leben fürchten. Ariane wollte sich schnell zurückziehen, um nicht in den Konflikt zu geraten, aber Montmatre war mit einem Schritt bei ihr und packte sie am Haaransatz. Er bog ihren Kopf grob zurück, so daß sie zu ihm aufsehen mußte. Er starrte einen Moment ihre schreckgeweiteten schwarzen Augen an und sprach dann wieder ganz ruhig.
"Pack sofort deine Sachen zusammen. Wir verreisen."


Weiter mit Teil 2: Ein Spiel für Zwei

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